| hari_freak ( @ 2006-06-13 15:39:00 |
Das Purusha Sukta
Das Purusha Sukta
Die Vedische Hymne vom Höchsten
aus dem Rig Veda, 10. Mandala, 90. Sukta, bestehend aus 16 Mantras.
Indirekte Übersetzung
Nach der englischen Übersetzung von Sri V. Sundar
Anrufung der Lehrer (Acharyas)
Die wundervolle Linie der Gurus, die mit Sriman Narayana (Vishnu) beginnt
Und durch Nathamuni zu meinem eigenen Lehrer herabkam, die grüße ich
Den großartigen Purusha, strahlend wie die Sonne
Jenseits aller Dunkelheit
Den erkenne ich in meinem Herzen
Wer den Purusha so erkennt
Erlangt die Unsterblichkeit in diesem Leben
Ich kenne keinen anderen Weg zum Heil.
Purusha heißt wörtlich "Mann" und bezieht sich auf das männliche Prinzip der Welt. Der Begriff Purusha wird im mystischen Sinne interpretiert als Purushottama (der Allerhöchste) und bezieht sich auf Gott / Vishnu, der sich selbst opfert zum Wohle der gesamten Schöpfung.
Das Purusha Sukta
Unendlich viele Köpfe hat der Höchste
Mit unendlich vielen Augen
Unendlich vielen Füßen
Regt er sich und die gesamte Schöpfung
In Wahrheit ist er
Unbegreiflich
Jenseits von dem,
was Menschen greifen können.
Purusha allein ist
Alles was ist, alles was war, und all das, was noch sein wird.
Der Herr des Unvergänglichen ist allein er.
Und all das, was als vergänglich sich zeigt
Ist Purusha ebenfalls.
Alles auf Erden
Entspringt seiner Herrlichkeit
Die gesamte Schöpfung
Ist nur ein Bruchteil Seiner Selbst
Sein Hauptteil im Himmel
Ist unvergänglich.
Drei Teile des Höchsten
Sind jenseits der Schöpfung
Nur ein Teil des Höchsten ist auf Erden
Bringt Lebendes und Lebloses hervor.
Aus Ihm, dem Großen
Kam das Universum
Und aus Mitgefühl in seinem Herzen
Ein allumfassender Schöpfergott
Der Frühling entzündete
Die Opferfeuer
Der Sommer hielt sie am Brennen
Der Herbst wurde als Gabe verbrannt
Doch das Opfer, das die Götter verbrannten
War nichts als Purusha Selbst.
Für siebenfach umzäunte
Drei mal sieben Opferfeuer
Banden die Götter
Den Höchsten als Opfertier.
Mit heiligem Wasser
Bespritzten die Götter und Seher den Anfanglosen
Um den Herrn des Opfers Selbst darzubringen
Auf einem Lager aus Stroh.
Bei dieser "Opferung Gottes"
Wurde eine zeremonielle Mixtur aus Yoghurt und Butterfett bereitet
Aus welcher der Schöpfergott dann alles bereitete
Die Tiere, die die Luft und die freie Natur bevölkern
Und das, was in Siedlungen lebt.
Aus diesem "urersten Opfer"
Entstanden die Hymnen der Veden
Die Versmaße
Und die magischen vedischen Formeln
Aus diesem "urersten Opfer"
Entstanden die Pferde
Und Wesen mit einfachen und doppelten Zahnreihen
Auch die Rinder und Ziegen und Schafe
Entstanden aus dieser Mixtur.
Als die Götter
Den Höchsten
Dann geopfert und in einzelne Teile zerlegt hatten
Was wurde aus seinem Kopf, seinen Armen, seinen Beinen, seinen Füßen?
Was formten Götter daraus?
Aus seinem Haupt entstanden die Priester.
Der Adel kam aus seinen Armen
Die Bürgerschaft aus seinen Beinen
Und aus seinen Füßen das dienende Volk.
Aus Vishnus Geist entsprang Chandra, der Mond
Aus seinen Augen Surya, die Sonne
Aus seinem Mund wurden Indra, der Himmel, und Agni, das Feuer
Und Vayu, der Wind, aus seinem Atemhauch.
Der Weltraum entsprang aus seinem Nabel
Der Himmel aus seinem Haupt
Bhumi, die Erde, entstand aus seinen Füßen
Und aus seinen Ohren
Die Himmelsrichtungen
Durch die Macht des bloßen Gedankens
Formten die Götter die Welt.
Diesen Höchsten, Glorreichen,
der alles erschuf, alles benannt hat
der die Unwissenheit vertreibt wie das Licht der Sonne
der alles erhält, diesen erkenne ich
denjenigen, welcher IST.
Keinen anderen Weg kenne ich zur Befreiung
Als Jenen, den der Schöpfergott als Höchsten sah, und offenbarte
Als Jenen, den der Himmelsherr überall erkannte
Wer den Höchsten auf diese Weise erkennt
Erlangt in diesem Leben Unsterblichkeit.
Durch Opferung vollzogen die Götter das urerste Opfer.
Und erschufen die entsprechenden Wege
Die Großen werden den Himmel erlangen
durch den Pfad derer, die vollendet haben,
und im inneren Frieden sind.
Das Purusha Sukta
Die Vedische Hymne vom Höchsten
aus dem Rig Veda, 10. Mandala, 90. Sukta, bestehend aus 16 Mantras.
Indirekte Übersetzung
Nach der englischen Übersetzung von Sri V. Sundar
Anrufung der Lehrer (Acharyas)
Die wundervolle Linie der Gurus, die mit Sriman Narayana (Vishnu) beginnt
Und durch Nathamuni zu meinem eigenen Lehrer herabkam, die grüße ich
Den großartigen Purusha, strahlend wie die Sonne
Jenseits aller Dunkelheit
Den erkenne ich in meinem Herzen
Wer den Purusha so erkennt
Erlangt die Unsterblichkeit in diesem Leben
Ich kenne keinen anderen Weg zum Heil.
Purusha heißt wörtlich "Mann" und bezieht sich auf das männliche Prinzip der Welt. Der Begriff Purusha wird im mystischen Sinne interpretiert als Purushottama (der Allerhöchste) und bezieht sich auf Gott / Vishnu, der sich selbst opfert zum Wohle der gesamten Schöpfung.
Das Purusha Sukta
Unendlich viele Köpfe hat der Höchste
Mit unendlich vielen Augen
Unendlich vielen Füßen
Regt er sich und die gesamte Schöpfung
In Wahrheit ist er
Unbegreiflich
Jenseits von dem,
was Menschen greifen können.
Purusha allein ist
Alles was ist, alles was war, und all das, was noch sein wird.
Der Herr des Unvergänglichen ist allein er.
Und all das, was als vergänglich sich zeigt
Ist Purusha ebenfalls.
Alles auf Erden
Entspringt seiner Herrlichkeit
Die gesamte Schöpfung
Ist nur ein Bruchteil Seiner Selbst
Sein Hauptteil im Himmel
Ist unvergänglich.
Drei Teile des Höchsten
Sind jenseits der Schöpfung
Nur ein Teil des Höchsten ist auf Erden
Bringt Lebendes und Lebloses hervor.
Aus Ihm, dem Großen
Kam das Universum
Und aus Mitgefühl in seinem Herzen
Ein allumfassender Schöpfergott
Der Frühling entzündete
Die Opferfeuer
Der Sommer hielt sie am Brennen
Der Herbst wurde als Gabe verbrannt
Doch das Opfer, das die Götter verbrannten
War nichts als Purusha Selbst.
Für siebenfach umzäunte
Drei mal sieben Opferfeuer
Banden die Götter
Den Höchsten als Opfertier.
Mit heiligem Wasser
Bespritzten die Götter und Seher den Anfanglosen
Um den Herrn des Opfers Selbst darzubringen
Auf einem Lager aus Stroh.
Bei dieser "Opferung Gottes"
Wurde eine zeremonielle Mixtur aus Yoghurt und Butterfett bereitet
Aus welcher der Schöpfergott dann alles bereitete
Die Tiere, die die Luft und die freie Natur bevölkern
Und das, was in Siedlungen lebt.
Aus diesem "urersten Opfer"
Entstanden die Hymnen der Veden
Die Versmaße
Und die magischen vedischen Formeln
Aus diesem "urersten Opfer"
Entstanden die Pferde
Und Wesen mit einfachen und doppelten Zahnreihen
Auch die Rinder und Ziegen und Schafe
Entstanden aus dieser Mixtur.
Als die Götter
Den Höchsten
Dann geopfert und in einzelne Teile zerlegt hatten
Was wurde aus seinem Kopf, seinen Armen, seinen Beinen, seinen Füßen?
Was formten Götter daraus?
Aus seinem Haupt entstanden die Priester.
Der Adel kam aus seinen Armen
Die Bürgerschaft aus seinen Beinen
Und aus seinen Füßen das dienende Volk.
Aus Vishnus Geist entsprang Chandra, der Mond
Aus seinen Augen Surya, die Sonne
Aus seinem Mund wurden Indra, der Himmel, und Agni, das Feuer
Und Vayu, der Wind, aus seinem Atemhauch.
Der Weltraum entsprang aus seinem Nabel
Der Himmel aus seinem Haupt
Bhumi, die Erde, entstand aus seinen Füßen
Und aus seinen Ohren
Die Himmelsrichtungen
Durch die Macht des bloßen Gedankens
Formten die Götter die Welt.
Diesen Höchsten, Glorreichen,
der alles erschuf, alles benannt hat
der die Unwissenheit vertreibt wie das Licht der Sonne
der alles erhält, diesen erkenne ich
denjenigen, welcher IST.
Keinen anderen Weg kenne ich zur Befreiung
Als Jenen, den der Schöpfergott als Höchsten sah, und offenbarte
Als Jenen, den der Himmelsherr überall erkannte
Wer den Höchsten auf diese Weise erkennt
Erlangt in diesem Leben Unsterblichkeit.
Durch Opferung vollzogen die Götter das urerste Opfer.
Und erschufen die entsprechenden Wege
Die Großen werden den Himmel erlangen
durch den Pfad derer, die vollendet haben,
und im inneren Frieden sind.