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Hare Krishna in the News


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15. Juni 2006

2006: Indische Einwanderer in der ISKCON @ 15:45


Rebuilding its temple / Den Tempel wieder aufbauen

Von Mark Houser

Pittsburgh Tribune Review, 30. April 2006

Moundsville, West Virginia – Dreißig Jahre nach seiner Errichtung auf einem abgelegenen Hügel in den Appalachen bröckelt der prächtige "Palace of Gold", den die Hare Krishnas für ihren Swami errichteten. Mitunter spiegelt sich das Licht der Kronleuchter in Regenwasserpfützen auf dem marmornen Boden.

Die religiöse Kolonie 90 Meilen (ca. 130 km) südlich von Pittsburgh trägt den Namen "Neu-Vrindaban", nach einem Wallfahrtsort in Indien. Sie war gedacht als das Vorzeigeobjekt der Hare Krishnas, einer hinduistischen Sektengründung eines Missionars aus Bengalen auf dem Höhepunkt der Hippie-Ära.

Einst kamen Heerscharen von Touristen, um den reich geschmückten Tempel zu bestaunen, die Schwanenboote, die Elefanten - einen als Statue und einen leibhaftigen – und die safrangewandeten, kahl geschorenen, tanzenden Sektenanhänger, die dies alles erbaut hatten.

Dann führten Machtkämpfe, religiöse Spaltungen, Betrugs- und Mordfälle und Kindesmissbrauchs-Skandale zum Niedergang der Hare Krishnas.

Vom Leitungsgremium der weltweit verbreiteten Sekte wurde New Vrindaban wegen Ketzerei ausgestoßen; ihr Anführer erhielt eine Haftstrafe. New Vrindaban ging Bankrott.

Die Zahl der Mitglieder ging drastisch zurück, von ehemals mehr als 700 zu den Glanzzeiten der Kommune. Noch 100 leben in den abgewohnten Behausungen in New Vrindaban oder auf Bauernhöfen auf den Hügeln der Umgebung.

Doch vor kurzem ließen die allerneusten Hare Krishnas den "Tempel der Verständigung", ganz in der Nähe des "Goldpalastes", erzittern, als sie mit Trommeln, Tänzen und Gesängen ihren Gott herbeiriefen.

"Wenn du eine Weile dieser Musik zuhörst, spürst du so eine Art Schwingungen im Inneren", äußerte sagte einer der Besucher, Srinivasan Madhita, ein Softwareprogrammierer aus New Jersey, der gegen eine Schlange von Gläubigen anschreien musste, welche mit Conga-Trommeln vorbeizog.

Madhita war einer der 80 Inder, die letzten Monat zwei Tage in New Vrindaban bei Seminaren, veganen Büffets und Meditationsgesängen verbrachten. Die Pilger lebten in einer spartanischen Unterkunft in der Nähe des Tempels oder in Hütten am Waldesrand, wo in den Bäumen die Pfauen schreien.

Heutzutage ist New Vrindaban, wie die die meisten Hare-Krishna-Tempel in Amerika, von der Großzügigkeit indischer Geschäftsleute abhängig. Spenden und "frisches Blut" stammen aus deren Kreisen.

In mehreren Tempeln in Nordamerika, wie in Los Angeles, Toronto und Washington sind über die Hälfte der Gottesdienstbesucher Inder; in New Vrindaban sind sie die Mehrheit.

Der Seminarleiter, Gauranga (36), ein Krishna-Mönch aus Bombay, war früher Computerprogrammierer. Er erläutert er die Lektionen aus dem heiligen Buch Bhagavad-Gita in Begriffen, mit denen neue Anhänger seinen Worten nach etwas anfangen können: "Warum geht die Festplatte im Kopf kaputt, und wie kann man sie wiederherstellen?"

"Es ist wirklich nicht von Bedeutung, wer die Tempelbauer sind: Inder oder Amerikaner", so Sai Chandrasekharan (29), ein Elektroingenieur, der mit seiner Frau für dieses Wochenende aus North Carolina angereist war.

Einige alteingesessene Tempelbewohner betrachten die neuesten Entwicklungen ihrer Religion mit gemischten Gefühlen.

"Ich weiß nur, es ist nicht mehr das, was es mal war", äußerte Gopalasyapriya, ehemals Diane White, die vorher in einem Indianerzelt in Michigan wohnte und nun fast seit 30 Jahren auf New Vrindaban lebt. "Um ehrlich zu sein, in den letzten Jahren ist es für mich immer schwieriger geworden, Gründe zum Hierbleiben zu finden."

Die Anfänge
Die Hare-Krishna-Bewegung der Gegenwart nahm ihren Anfang im Jahr 1965, als ein 69-jähriger Swami [Mönch] namens Prabhupada mit heiligen Schriften aus dem Hinduismus im Gepäck ein Schiff nach New York bestieg und von dort aus den Bus nach weiter Pittsburgh nahm.

Gopal Agarwal, ein indischer Ingenieur in dem Ort Butler, war Prabhupadas Gönner. Einen Monat lang hielt Prabhupada bei den Arwals im Wohnzimmer abendliche Vorträge im kleinen Kreise, bevor er sich wieder nach Manhattan begab.

Dort begründete er die "International Society for Krishna Consciousness" (ISKCON), wie die Hare Krishnas offiziell genannt werden.

Sein Timing hätte nicht besser sein können. Anhänger alternativer Lebensstile strömten in Scharen jenem Glauben zu, der vor die wahre Erkenntnis der Seele den Verzicht auf alles Weltliche setzte. Innerhalb weniger Jahre schuf Prabhupada eine Massenbewegung mit tausenden Ex-Hippies und wenigstens einem Ex-Beatle in seiner Gefolgschaft.

Strenggläubige Hare Krishnas beten jeden Tag für mehrere Stunden ihr heiliges Mantra. Sie verzichten auf Fleisch, Eier, Pilze, Zwiebeln, Knoblauch. Koffein, Tabak, Alkohol, Genussmittel und auf jede Art von Sex, die nicht der Zeugung eines ehelichen Kindes dient.

1968 kaufte ein Krishnajünger, Keith Ham, mit dem Sanskrit-Ordensnamen Kirtanananda, auf einem Hügel in West Virginia ein heruntergekommenes Bauernhaus, das die Einheimischen bei der Kaninchenjagd genutzt hatten, und begann damit, New Vrindaban zu errichten.

Den "Goldpalast" plante er als Behausung für Prabhupada, die natürlich entsprechend groß angelegt sein musste. Krishnajünger schmückten den Palast reich mit Buntglasfernstern, handgefertigten Kronleuchtern, Schnitzereien aus Teakholz, Wand- und Ölgemälden, Blattgold und tonnenweise importiertem Marmor und Onyx.

Diejenigen, die sich nicht am Bau beteiligten, schwärmten mit Blumen und religiösen Büchern aus, um auf Flughäfen das "Spendengeld" zu sammeln, mit denen der Bau bezahlt werden sollte. Ihre aggressiven Werbemethoden brachten ihren Gerichtsverfahren ein, sowie Hausverbote auf so ziemlich allen US-Airports, auch auf dem von Pittsburgh. In einer Entscheidung von 1992 bestätigte der Supreme Court endgültig das Hausrecht der Flughafenbetreiber, was die Hare Krishnas dazu zwang, sich anderweitig nach Geldquellen umzusehen.

1977 verschied Prabhupada. Zwei Jahre später wurde der Palast als Gedenkstätte für ihn eröffnet.

Zu dem Team, das den Hügel für den Bau vorbereitete und mit der Spitzhacke Kalksteinbrocken für die Palastfundamente aus der Erde brach, gehörte der 57-jährige Terry Sheldon. Heute bewirtschaftet er in New Vrindaban 2,8 Hektar Ackerboden von und düngt ihn mit der Gülle von 100 heiligen Rindern.

"So viel Kuhmist, wenn man ihn wertschätzt, ihn als Gabe der Kuh würdigt - und nicht nur die Milch – dann hat man die Grundlage einer autarken Gesellschaft", sagt er.

Sheldon, der sich Tapah Punja nennt, erarbeitet mit lokalen Universitäten Unterrichtsprogramme über Landwirtschaft. Neben der religiösen Gemeinschaft und den Besuchern profitiert auch eine mobile Suppenküche von den Gemüsesorten und Heilkräutern aus Tapah Punjas Garten. "Ich möchte hier mal als Kompost enden", sagt er.

Harte Zeiten
Nach Prabhupadas Tod lieferten sich Kirtanananda und die anderen Gurus erbitterte Machtkämpfe, die bald in Gewalt ausarteten.

Nachdem er 1985 von einem New-Vrindaban-Besucher mit einer Eisenstange krankenhausreif geprügelt worden war, lag Kirtanananda für Monate im Pittsburgh Allegheny General Hospital im Koma.

Kurz darauf machte sich ein Gefolgsmann aus New Vrindaban auf die Jagd und erschoss einen Rivalen Kirtananandas in Kalifornien. Der Mörder, Tom Drescher, sagte später vor Gericht aus, die Tötung sei von Kirtanananda angeordnet worden.

Drescher, Mönchsname Tirtha, verbüßt wegen des Kalifornien-Mordes und der Ermordung eines weiteren Krishnajüngers (Stephen Bryant) eine lebenslange Haftstrafe in West Virginia. Sheldon saß als Mitverschwörer im Kalifornien-Mord für zwei Jahre im Gefängnis.

1996 ließ sich Kirtanananda auf ein partielles Schuldeingeständnis zur Erwirkung einer milderen Strafe ein und erhielt eine zwanzigjährige Haftstrafe wegen Betruges anstelle von Mord. Die ursprüngliche Anklageschrift hatte auf zweifachen Mord gelautet und enthielt zudem den Vorwurf, die Krishnajünger von New Vrindaban hätten über 5 Jahre 10 Millionen US-Dollar illegal erwirtschaftet, indem sie nachgemachte Markenprodukte wie z. B. Sportartikel und Snoopy-Aufkleber, gegen Geld-"Spenden" anboten.

Schließlich exkommunizierte die ISKCON Kirtanananda und New Vrindaban aufgrund von Verbrechen und Verfälschungen der reinen Lehre, wie der Aufstellung einer Jesusfigur im Lotussitz im Tempel direkt neben der von Prabhupada. Die Hare Krishnas von West Virginia "bekehrten" sich jedoch und wurden wieder in die ISKCON aufgenommen.

Der abtrünnige Guru wurde 2004 nach acht Jahren aus der Haft entlassen. Er leidet an Asthma und den Folgen einer Kinderlähmung, und sitzt im Rollstuhl.

Der 68-jährige Kirtanananda predigt heute einen Christus-Krishna-Mischmasch im Tempel einer ISKCON-Splittergruppe in Manhattan. (The Sanctuary). Er behauptet, einer Hexenjagd zum Opfer gefallen zu sein.

"Es war mein größter Fehler, mir auf mein Werk etwas einzubilden", so seine Worte. "Ich dachte, es wäre alles meine eigene Leistung [=und nicht das Werk des Herrn, Anm. Ü.]. Und das ist ein großer Fehler. Hochmut kommt vor dem Fall."

Aber das Schlimmste stand den Hare Krishnas noch bevor: Enthüllungen über weit verbreitete Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch in New Vrindaban und weiteren Hare-Krishna-Internaten.

2001 reichten 92 Kläger, die sich selbst als die "Children of ISKCON" bezeichnen, Schadensersatzklagen bei amerikanischen Bundesgerichten ein. Sie klagten auf eine Schmerzengeldsumme 400 Millionen US-Dollar wegen sexuellem Kindesmissbrauch, körperlichen Misshandlungen und seelischer Grausamkeit durch Lehrer und andere ISKCON-Mitglieder.

Daraufhin stellten die Hare-Krishna-Tempel in New Vrindaban, Los Angeles und San Diego Insolvenzantrag; die ISKCON ließ sich 2005 auf eine gerichtliche Einigung ein, welche die Gesamt-Schmerzensgeldsumme auf 9,5 Millionen US-Dollar beschränkte. Von den mehr als 500 Klägern, die in dem Gerichtsdokument benannt werden, hat bislang keiner eine Schmerzensgeldzahlung erhalten. Nach Aussagen des ISKCON-Sprechers Anuttama sollen die ersten Schecks noch in diesem Monat [April 2006] ausgestellt werden.

Naradamuni, der Präsident von New Vrindaban, äußerte, die Tempel seien sehr stark von Spendengeldern abhängig. "Im Augeblick haben die Hare-Krishna-Tempel in Nordamerika ganz gewiss nicht die finanziellen Mittel, um dieser Zahlungsverpflichtung [wegen Kindesmissbrauchs] nachzukommen.Woher das Geld kommen soll, kann ich Ihnen auf Anhieb nicht sagen. Die ISKCON schwimmt ja nicht gerade im Geld", sagte er.

Nach Naradamunis Worten hat die New-Vrindaban-Kommune fast die Hälfte ihres Jahresbudgets, 400.000 US-Dollar, in einen Schmerzensgeldfonds überwiesen.

Zukunftsaussichten
Mit der Schmerzensgeldforderung als zusätzliche Belastung für die knappe Tempelkasse sind das marode Dach des "Goldpalastes" und andere Reparaturarbeiten erst einmal aufgeschoben. Dies äußerte Malati, eine weibliche Tempelbewohnerin und die allererste Frau im Weltrat der ISKCON. "Wenn wir es nicht tun [bezahlen], würden unsere Besitztümer versteigert werden, auch New Vrindaban. Wir ziehen dies nicht wirklich in Erwägung, aber passieren könnte es", äußerte sie.

Malati, ehemals Melanie Nagel, lebte auf einem Berggipfel in Oregon, als Freunde sie überzeugten, in San Francisco einen Hare-Krishna-Tempel zu gründen. Zuvor hatte sie in England "Hare Krishna" gesungen, zusammen mit dem Gitarristen der Beatles, George Harrison.

Nun arbeitet Malati (60) in einem behelfsmäßigen Büro in New Vrindaban. Sie trägt über ihrer Ordensrobe eine bis zum Hals zugezogene Fleecejacke und scherzt mit Naradamuni über die Hörgeräte, die sie beide tragen.

Sie und andere hoffen auf Morgenlicht am Horizont der ISKCON nach einer düsteren, skandalumwitterten Zeit. Eine Meile entfernt vom "Goldpalast" behauptet jedoch ein anderer Krishnajünger, dass der größte Skandal der ISKCON noch immer im Dunkel verborgen sei.

Keith Haslam (65) behauptet, der Begründer der Hare Krishnas, Bhaktivedanta Prabhupada, sei einem Mordanschlag seiner Jünger zum Opfer gefallen.

Haslam und andere, das selbsternannte "Team zur Aufklärung des Mordes an Bhaktivedanta" (Bhaktivedanta Investigation Force), haben ein Buch veröffentlicht, in dem sie in rot und blau gedruckten Großbuchstaben darlegen, dass Prabhupada vergiftet wurde. "Entscheiden Sie selbst" (Judge For Yourself), heißt das Buch. Es enthält unter anderem Gedichte eines staatlich geprüften Toxikologen.

Laut Haslam, der den Mönchsnamen Kamsahanta trägt, gibt es ein brisantes Tondokument von Prabhupadas Sterbebett. Angeblich soll darauf ein Jünger "The poison [das Gift] is going down" raunen, während der altersschwache Swami, damals 81, ein Glas Milch trinkt.

Die Tonaufnahme liegt dem Buch als CD bei. Leise aber deutlich flüstert darauf jemand: "The swelling [die Schwellung] is going down." Trotzdem hält sich die Verschwörungstheorie um Prabhupadas Tod so hartnäckig, dass die ISKCON inzwischen ein eigenes Buch herausgebracht hat, um sie zu widerlegen.

"Die Hare Krishnas mögen schon eine Randgruppe sein, aber diese Leute sind der absolute Rand", sagt Malati dazu.

The nächste Generation der Hare Krishnas
Naradamunis Sohn, Gauranga Kishore (24), leitet als Hare-Krishna-Mönch Kochkurse für Veganer an der Universität von Pittsburgh. Er hofft, damit mehr Nicht-Inder für seinen Glauben zu interessieren. "Ich sehe dies als Bestandteil meiner Lebensaufgabe", äußert er.

Dass die Hare-Krishna-Religion auch außerhalb ihres hinduistischen Ursprungslandes begeistert, werde durch den wachsenden Zulauf bei Hare-Krishna-Tempeln in Russland und China bewiesen, sagen die Hare Krishnas. Sie sagen auch, dass beim Bau eines neuen Hare-Krishna-Tempels in Utah Mormonen mithelfen, und dass einige Mormonen sich zum Krishna-Glauben bekehrt haben. Dennoch scheint es so, als habe Prabhupada mit seiner Mission, das "Krishnabewusstsein" den Menschen der westlichen Welt nahe zu bringen, in erster Linie ein Refugium für kulturell entwurzelte Inder geschaffen.

Der Softwareprogrammierer Virinchi Kotikalapudi ist vor zwei Jahren in die Gegend gezogen. Er stammt aus Madras und hat im Jahre 2005 mehr als 500 US-Dollar an New Vrindaban gespendet, und sich damit eine ehrenvolle Erwähnung in der Spenderliste des New-Vrindaban-Rundbriefs gesichert. Die meisten der 270 Spender aus Pittsburgh und Umgebung sind Inder, sagt Kuladri, der den Newsletter herausgibt.

Nach New Vrindaban kommt Virinchi Kotikalapudi (42) mit seiner Familie einmal pro Monat. Er sagt, dass die Herkunft seiner Mitgläubigen für ihn keine große Bedeutung habe. "Es ist mir egal, wer kommt oder nicht kommt. Jeder ist willkommen, sich unsere Botschaft anzuhören", so sagt er.
 

2005: ISKCON-Splittergruppe in New York @ 15:24


MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR

By HEATHER GILMORE

http://www.nypost.com/news/regionalnews/41810.htm und hier

Meine Woche bei den Hare Krishnas

New York Post, 27 März 2005 – Sogar deine Mama würde sich hier wohlfühlen", steht auf dem schreiend-pinkfarbenen Flyer. Klar, wenn sie auf Bongos steht, auf Meditationsgesänge und auf Karnickelfutter, das von einem verurteilten Verbrecher geweiht wurde.

Verborgen im Herzen des schicken New Yorker East-Village-Viertels liegt "Das Heiligtum" (The Sanctuary). Die Herberge wird betrieben von der so genannten "Religionsübergreifenden Liga der Gottesdiener" (Interfaith League of Devotees), einer Splittergruppe der Hare Krishnas - ein Haufen safrangewandeter "Gottesdiener" mit rasierten Köpfen, der versucht, junge Menschen in ihre spleenige Religion zu locken – durch das Angebot einer billigen, und manchmal sogar kostenlosen Unterkunft.

Nachdem ein Pärchen wegen ihrer Weigerung, sich blöden Hare-Krishna-Praktiken zu beugen aus der Absteige in der First Avenue hinausgeschmissen worden war, begaben sich diese Woche ein Reporter und ein Photograph der "Post" dorthin, um für sechs Tage als vorgeblich Ortsfremde das vegane Bred-and-Breakfast einmal unter die Lupe zu nehmen.

"Wir dachten, es wäre so was wie eine glückliche kleine Hippie-Kommune", sagte Meagan Fladwood (22), die mit ihrem Ehemann Jason Christ (30) bis zum 21. März 2005 den Raum 5C für drei Wochen bewohnt hatte – dann wurden sie ihren Angaben nach gezwungen auszuziehen, und zwar durch die Verwalterin der Interfaith League, die sich selbst "Immerwährende Liebe" nennt.

"Sie sagte, wir würden uns nicht 'zu den anderen Gästen und Gottesdienern gesellen'. Wir waren geschockt, denn wir hatten ja nur ein Dach über dem Kopf gesucht, und keine neue Religion."

Die Anzeigen, die auf Handzetteln in der Umgebung und auf der Internetseite Craigslist für eine "hübsche Unterkunft und ruhige, saubere Zimmer" werben, erwähren mit keinem Wort die Interfaith League oder ihren dort beheimateten Führer, Kirtanananda Swami Bhaktipada. Er wurde im Juni 2004 nach neunjähriger Haftzeit aus einem Bundesgefängnis entlassen. Als "der Guru" hatte er Bettel- und Spendenbetrug organisiert, bei dem insgesamt 10,5 Millionen Dollar ergaunert wurden.

"Wir wussten nicht, wo wir hin sollten", sagte Fladwood. "Uns wurde gesagt, unsere Bedenken dem Guru vorzutragen. Er gab uns die Adresse von einem Obdachlosenheim und sagte, wir sollten den Hare-Krishna-Gesang beten."

Und beten, das tun sie.

Jeden Morgen um 6.15 Uhr werden die Bewohner aus dem Schlaf gerissen vom Klimpern der Zimbeln und dem Dröhnen der Bongos, die stundenlang vom Tempel in der dritten Etage drei Stockwerke weit zu hören sind. Bei dem lauten Krach sind die monotonen Hare-Krishna-Gesänge glücklicherweise nicht mehr zu hören.

Ab dem späten Nachmittag durchweht alle Etagen des "Heiligtums" der Geruch übermäßig gewürzter Bohnen und Kartoffeln. "Gottgeweihte" mit Gesichtsbemalung und "Rattenschwänzchen" am Hinterkopf haben sie zubereitet. Der Guru segnet die Speisen für das Restaurant in der Ladenfront im Erdgeschoß, welches um 17 Uhr öffnet.

Ab 18. 30 Uhr wird wieder "Hare Krishna" gesungen, diesmal für noch eine Stunde. Nach fünf Tagen, wie Fladwood es ausdrückt: "Ein Gästehaus aus der Hölle."

1992 hatte die Interfaith League durch Buchverkäufe und Bettelei genug Geld beisammen, um das verfallene sechsstöckige Gebäude zum Preis von 500 000 US-Dollar zu erwerben. Nach sechsjähriger Renovierungszeit öffnete "Das Heiligtum" mit einem Angebot von 14 Zimmern für Gäste, 16 Zimmern für Hare Krishnas, einem mit Gold überladenen Tempelraum sowie Begegnungsräumen für Yoga-Kurse und die Anonymen Alkoholiker.

Ein Einzelzimmer mit Tisch und einem Einzelbett kostet 65 US-Dollar pro Nacht oder 300 US-Dollar pro Woche. Ein bescheiden eingerichtetes Doppelzimmer mit Tisch und einem Doppelbett kostet 95 US-Dollar pro Nacht oder 500 US-Dollar pro Woche. Alle Räume sind ohne Türschloss. Lediglich auf einer Etage war die Küche abgeschlossen, damit Gäste nicht ihr eigenes "ungeweihtes" Essen zubereiten, das – oh Schreck – vielleicht sogar Fleisch enthält.

Adi Purusha Das, der Vorsitzende der Interfaith League, bot unseren Undercover-Journalisten an, er würde ihnen einen Teil der Miete erlassen. Dafür sollten sie zwei Stunden pro Tag arbeiten, entweder als Verteiler für die die irreführenden Handzettel, oder in der von starken Gerüchen erfüllten Küche. Sie wählten das erstere.

"Die Unterkunft ist umsonst, wenn ihr hierher kommt, um Gott zu dienen und in den heiligen Schriften zu lesen", so Purusha. "Wir begrüßen wirklich die 'Selbstverwirklichung' und wollen sie so leicht wie möglich machen."

Zwei Tage vor dem Ende ihres Aufenthalts bekamen die Journalisten von Purusha drei Hare-Krishna-Bücher geliehen. Eines davon, verfasst 1986, war ein Werk von Bhaktipada, "Krishna and Christ" (Krishna und Christus) - geschrieben in dem selben Jahr, indem er angeblich gegenüber einem seiner Jünger äußerte, es sei okay, einen anderen Jünger zu erschießen und zu erstechen, weil jener angeblich die Frau des Betreffenden vergewaltigt hatte.

Von dieser Anklage wurde Bhaktipada zwar freigesprochen, aber die Strafe, die Bhaktipada für das Leiten von Bettel- und Spendenbetrugsringen abgesessen hat, hat den einstmals photogenen Guru eindeutig altern lassen. Er hat bei beiden Beinen die Gehfähigkeit und auf einem Auge die Sehkraft verloren. Anmerkung: Diese Verletzungen rühren nicht vom Gefängnis her, sondern vom tätlichen Angriff eines Hare Krishnas mit einer Eisenstange, siehe Link. Ein orangefarbenes Sweatshirt, eine weiße Schlafanzughose und Söckchen sind anstelle von Safrangewändern jeden Tag seine Bekleidung.

Das seltsamste Erlebnis während dieser sechs Tage war das kurze, merkwürdige Treffen mit Bhaktipada in seinem zur Frontseite hinausgehenden Einzelzimmer, direkt neben dem Tempelraum.

Bhaktipada äußerte, er verbringe seine Zeit damit, das Hare-Krishna-Mantra zu singen und Bücher zu schreiben. Zur Zeit arbeite er an einem Buch, welches die Bibel entsprechend der Lehren von Hare Krishna auslegt. Bedient wurde Bhaktipada von einem unter seiner Robe scheinbar nackten indischen Hare-Krishna-Knaben, und von einem älteren amerikanischen Jünger, der ein weißes T-Shirt und ein gelbes Mönchsgewand trug.

Bei der Frage, ob er seine ehemalige Hare-Krishna-Kommune "New Vrindaban" im Staat West Virginia, die zu ihrer Glanzzeit im Jahre 1987 5000 Morgen (20 qkm) Land und mehr als 700 Mitglieder umfasst hatte, denn vermisse, guckte Bhaktipada beleidigt.

"Ich bin hier, um Krishna zu dienen", sagte er. "Ich werde sein, wo immer er mich haben will."

Als die Plauderei endete, versuchte Bhaktipada vom Rollstuhl aus sich hinüberzubeugen, um nach einem Silbertablett mit Trockenobst und Nüssen zu greifen. "Es ist Tradition bei uns, dass wir unseren Gästen diese geweihte Kost anbieten." Als der indische Knabe merkte, dass sein Guru Hilfe benötigte, stolperte er fast über seine Robe, um das Tablett mit der Knabberkost zu holen und es den Gästen anzubieten.

"Du bist einfach nicht hilfsbereit genug", herrschte Bhaktipada den Knaben an.

Website von Bhaktipada>
 

13. Juni 2006

1989: KILLER KRISHNAS FROM INNER SPACE @ 15:53


KILLER KRISHNAS FROM INNER SPACE

by Charles Carreon

Monkey On A Stick -- Murder, Madness, and the Hare Krishnas by John Hubner and Lindsey Gruson, published in 1989, tells the tale of the time period in the mid-to-late eighties, after the death of Prabhupada, when eleven Western "gurus" ruled the International Society for Krishna Consciousness empire, giving them power over hundreds of thousands of individuals. The book recounts in its first chapter a chilling murder completed at the direction of Kirtanananda, the head of the West Virginia temple called New Vrindaban.

Kirtanananda was a New York homosexual named Keith Ham who dropped out of the Columbia grad school religious department to become an early devotee of Prabhupada. His gay partner Howard Wheeler joined at the same time, and also rose high in the Krishna hierarchy, availing himself of the pedophile pleasures of operating a temple in Ensenada, Mexico near the flesh markets of Tijuana. Kirtanananda shielded a teacher who publicly sodomized many young Krishna children from prosecution, shipping him to India as the police were closing in with an arrest warrant. Kirtanananda collected millions from drug dealing and money laundering, and directed rings of scam-operators who solicited donations in the name of Vietnam veterans, hungry children, etc. -- virtually anyone but Krishna. The official name for the platoons of urban change-scavengers was "sankirtan groups," but they were colloquially referred to as "scam-kirtan." Armies of young women, bullied by cynical pimpish fellows, wrang innumerable dollars from the pocketbooks of tired Americans, meeting a usual quota of $300 a day, or getting a beating to cover the difference. These young women were also often sexual playthings for the heterosexual appetites of the more plebeian devotees who went for that sort of thing.

Kirtanananda, who thought himself very witty, was unquestionably a woman-hater. He counseled men to beat their wives like their prayer drums, to improve them, and despised audiences with women devotees, describing the occasion as "fish night," when extra incense had to be burned to counter the odor of women. According to the authors, the entire Krishna empire became a haven for homosexuals with a lust for power after Prabhupada, disenchanted with the 80% divorce-rate that afflicted the numerous marriages between devotees that he had arranged by edict, decided that only sannyasins, (male) "renunciates," could take leadership positions in the organization. While celibacy was enjoined upon sannyasins, staying in the closet was no problem for these skirt-wearing, chanting, dancing worshippers of Vishnu. Kirtanananda was reportedly inseparable from a young boy called Samba, who sat at his side at all times, and with whom he often slept.

The greed and prissy arrogance of a guy like Kirtanananda is understandable. He's like Leona Helmsley playing the Pope. The little people sometimes get hurt when God goes about His business. So there's a shallow grave here or there on the property. Big deal. The temple roof is leafed with gold and the floors are pure marble. It overawes with splendor, lifting the mind to God. Lots of people have felt very peaceful and divine there. It is a substantial achievement, and he gets a kick out of it.

What's hard to understand is his followers. The horrifying murder of Chuck St. Denis that's described in the first chapter was carried out under Kirtanananda's express direction, in order to make an example of him, like impaling "a monkey on a stick" to frighten other monkeys. This last was apparently a reference to one of Prabhupada's quaint little Indian sayings. The frightening thing is that it worked. Everyone in New Vrindaban knew that St. Denis had been killed, by whom, and that Kirtanananda approved it. No one dared to speak out because the murderer lived right there in New Vrindaban, and was under the express protection of Kirtanananda. The local West Virginia police had been undermined by Kirtanananda's financial influence and the murderer wasn't prosecuted until he murdered a second young man, Steve Bryant, in LA, again at Kirtanananda's direction. The ensuing flap resulted in a prosecution for the murder of St. Denis, and the killer, Tom Drescher, was convicted and is serving a life sentence in prison. Even in his cell, however, Drescher has been elevated by his service to Krishna as a destroyer of unbelievers. In a special ceremony conducted by Kirtanananda, he was given authority to initiate prisoners in the Hare Krishna path. He has followers already.

Kirtanananda got his when a deranged devotee bashed in his skull with a three-foot steel rod. He lived, but barely and ever after walked with a cane, suffering headaches and double vision. Even in his debilitated state, however, he was still able to direct the murder of Steve Bryant, the New Vrindaban exile who considered it his mission from Krishna to expose Kirtanananda's abuses, and had been publishing the embarrassing truth.

Chuck St. Denis, as you can read in the chapter below, did not die easy. Two gunmen pumped twelve .22 caliber rounds into him. He was stabbed repeatedly in the chest with a kitchen knife and a screwdriver. As the life fled from him he howled like a dog. His cranium was fractured with a hammer. He opened his eyes and spoke to his killers after they were sure he was finally dead. His killers buried him under a stream, which is probably a good way to make a spirit unquiet, if such a thing can be done. His cries, which vanished into the West Virginia night, unheard by anyone who chose to care or help, were never silenced. They kept people up at night, caused rage to burn in the hearts of the injured, and destroyed the sleep of the idiot mice-like devotees who hid themselves in the warm darkness of oblivion, chanting and surrendering their souls to Krishna. Chuck St. Denis screamed and screamed and screamed until finally the cops found his body, dug it up, and put the horror to rest.

Or so they say ...
 

Rebuilding New Vrindaban (2006) @ 15:45


Rebuilding its temple


By Mark Houser

PITTSBURGH TRIBUNE-REVIEW
Sunday, April 30, 2006


http://www.pittsburghlive.com/x/pittsburghtrib/news/cityregion/s_448949.html

MOUNDSVILLE, W.Va. - Thirty years after Hare Krishnas built a flamboyant shrine for their swami on a remote Appalachian ridge, the Palace of Gold is crumbling, and light from the chandeliers occasionally glistens in rainwater puddled on the marble floor.
This religious colony about 90 minutes south of Pittsburgh is dubbed New Vrindaban after a holy city in India and once was meant to be the showpiece of the Hare Krishnas, a Hindu sect founded by a Bengali missionary during the boom years of the hippie movement.

Tourists once poured in by the busload to see the ornate palace, the swan boats, the elephants -- both a statue and a real one -- and the dancing devotees with shaved heads and saffron robes who built it all.

Then power struggles, religious schisms, money scams, murders and child abuse scandals wracked the Hare Krishnas.

The faith's international governing council excommunicated the New Vrindaban sect for heresy. Its founder went to prison. It went bankrupt.

Believers scattered. Only 100 still live in New Vrindaban's rundown apartments or in farmhouses in the nearby hills, down from more than 700 during its heyday.

But on a recent Saturday just over the hill from the palace, the Temple of Understanding throbbed once again as the newest Hare Krishnas drummed, danced and sang to summon their lord.

"You get some kind of vibrations inside you when you keep listening to this music," said Srinivasan Madhita, a visiting New Jersey software programmer, shouting to be heard as a conga line of worshippers snaked by.

Madhita was among about 80 Indians at New Vrindaban last month for two days of seminars, vegan buffets and chanting. Pilgrims stayed in a spartan lodge near the temple or in cabins on the edge of the woods where peacocks roost in trees.

Like most Hare Krishna temples in North America, New Vrindaban now depends on Indian professionals for donations and new blood.

Indians comprise at least half the congregation in several North American temples, including Los Angeles, Toronto, and Washington, D.C., as well as most New Vrindaban visitors.

Gauranga, 36, a Bombay monk and former computer programmer leading the seminars, said he puts the lessons of the Bhagavad Gita scriptures in terms the new followers can relate to: "How does the hard drive of the mind crash, and how do you restore it?"

"It really doesn't matter who the temple builders are, if they're Indians or Americans. It's the same god, and all the prayers go to him," said Sai Chandrasekharan, 29, an electrical engineer who drove up from North Carolina with his wife for the weekend.

Some long-time residents have mixed feelings about the faith's evolution.

"All I know is, it's not what it used to be, that's for sure," said Gopalasyapriya, formerly Diane White, who came to New Vrindaban from a tepee in Michigan and has spent most of the past 30 years there.

"To be honest, the last few years it's become harder for me to find reasons to want to stay," she said.

Beginnings

The modern Hare Krishna movement started in 1965 when a 69-year-old swami named Prabhupada sailed to New York with a trunk full of Hindu scriptures.

Then Prabhupada took a bus to Pittsburgh.

His sponsor was Gopal Agarwal, an Indian engineer living in Butler. Prabhupada held evening salons in the Agarwals' living room for a month before returning to Manhattan.

There he founded the International Society for Krishna Consciousness, or ISKCON, the official name of the Hare Krishnas.

His timing was perfect. Counterculture types flocked to the faith, which demanded worldly renunciation to approach the soul's true essence. Within a few years, Prabhupada had a mass movement with thousands of former hippies and at least one member of the Beatles.

The most observant Hare Krishnas chant their holy mantra several hours a day and abstain from meat, eggs, mushrooms, onions, garlic, caffeine, tobacco, alcohol, recreational drugs, and illicit sex.

In 1968, Keith Ham, a disciple with the Sanskrit name Kirtanananda, bought a tumbledown farmhouse on a West Virginia hill locals used for rabbit hunting and began to build New Vrindaban.

He planned the Palace of Gold as a home for Prabhupada, and it was suitably grand. Devotees adorned it with stained glass, handmade chandeliers, carved teakwood, murals and oil paintings, gold leaf and tons of imported marble and onyx.

Those who weren't building fanned out to airport terminals to trade flowers and books for donations to pay for it all. Their aggressive soliciting tactics led to crackdowns and lawsuits at airports across the country, including Pittsburgh. Eventually the U.S. Supreme Court sided with airport operators in 1992, forcing the Hare Krishnas to look elsewhere for income.

Prabhupada died in 1977. The palace opened two years later as a shrine to him.

Terry Sheldon, 57, was on the crew that cleared the ridge and chipped out the limestone with picks for the palace foundation. Today, he tills New Vrindaban's 7-acre farm, nurturing it with fertilizer produced by the community herd of 100 protected cattle.

"That much dung, if you honor it, revere it as a gift from the cow -- not just the milk -- it's the foundation for a sustainable society," he said.

Sheldon, also known as Tapah Punja, works with local universities on agriculture education programs. Besides producing vegetables and medicinal herbs for the community and visitors, Tapah Punja's garden supplies produce to a Wheeling soup kitchen.

"I want to be composted here," he said.

Troubles

Kirtanananda and the other gurus jockeyed for power after Prabhupada died. The dispute turned violent.

A visitor bashed Kirtanananda with an iron bar in 1985, sending him to Pittsburgh's Allegheny General Hospital in a monthlong coma.

Shortly after, a New Vrindaban man tracked down a Kirtanananda rival in California and shot him. The killer, Tom Drescher, later testified that Kirtanananda ordered the hit.

Drescher, known as Tirtha, is serving a life sentence in West Virginia for that murder and the killing of another devotee. Sheldon spent two years in prison for conspiracy in the California murder.

Kirtanananda took a plea deal in 1996 and was sentenced to 20 years in prison for racketeering. The charge related to the murders and a fundraising scam in which devotees raised $10 million over five years trading knock-off copies of licensed merchandise, such as sports gear and Snoopy bumper stickers, for donations.

ISKCON excommunicated Kirtanananda and New Vrindaban for the crimes and for deviations, such as putting a statue of a cross-legged Jesus Christ in the temple next to Prabhupada. The West Virginia community eventually recanted and was allowed back into the fold.

After eight years in prison, the renegade guru was released in 2004, weak from asthma and childhood polio and using a wheelchair.

Now 68, Kirtanananda lives in a breakaway temple in Manhattan, where he still preaches a kind of Christian/Krishna fusion. He claims he was the victim of a witch hunt.

"My greatest mistake was that I became proud of what I did. I thought that I did it. And that's a great mistake. Pride goeth before a fall," he said.

The worst blow was to come, with revelations of widespread beatings and sexual abuse of children in Hare Krishna boarding schools in New Vrindaban and elsewhere.

Ninety-two self-described "children of ISKCON" filed federal lawsuits in 2001, seeking $400 million in damages for sexual, physical and emotional abuse by teachers and other devotees.

New Vrindaban and temples in Los Angeles and San Diego declared bankruptcy, and ISKCON settled the lawsuit last year for $9.5 million. No payments have been sent yet to the more than 500 victims named in the settlement, though ISKCON spokesman Anuttama said he expects the first checks to be sent later this month.

New Vrindaban President Naradamuni said temples will need financial support from donors.

"Right now, in reality, the temples in North America certainly don't have the ability to meet this obligation," he said. "Just how and where the money's going to come from, I can't tell you at this point. It's not like ISKCON is flush with money."

New Vrindaban has paid some $400,000, nearly half its annual budget, into an account for victims, Naradamuni said. Much of it came from selling timber, he said.

Future

With the settlement taxing an already strained budget, fixing the palace's leaky roof and other repairs are on hold, said Malati, a New Vrindaban resident and the first and only woman to serve on ISKCON's governing board.

"The consequence if we don't (pay) is we would start losing some property, including New Vrindaban," she said. "We don't really consider that an option, but it could happen."

The former Melanie Nagel was living on a mountaintop in Oregon when friends convinced her to come to San Francisco and found a Hare Krishna temple. Before long, she was chanting with Beatles guitarist George Harrison in England.

Now in her drafty office at New Vrindaban, Malati, 60, wears a fleece jacket zipped to the neck over her robe and jokes with Naradamuni about their hearing aids.

While they and others hope the dark clouds of scandal are finally lifting, a mile down the road from the Palace of Gold lives another devotee who says ISKCON is hiding the biggest crime of all.

Keith Haslam, 65, claims the founder of the Hare Krishnas was murdered by his followers.

Haslam and others calling themselves the Bhaktivedanta Investigation Force have written a book, "Judge For Yourself." In it, they lay out the case -- with capital letters and red and blue ink, accompanied by poems by a licensed toxicologist -- that Prabhupada was poisoned.

According to Haslam, whose devotee name is Kamsahanta, the smoking gun is a recording from Prabhupada's deathbed that purportedly captured a disciple whispering, "The poison is going down," as the feeble swami, then 81, drank a glass of milk.

A CD included with the book has the recording. The whisperer, faintly but clearly, says, "The swelling is going down."

Nevertheless, the conspiracy theory is so persistent that ISKCON released its own book to refute it.

"If the Krishnas are the fringe, these guys are the radical fringe," said Malati.

The Next Generation

Naradamuni's son, Gauranga Kishore, 24, is a Hare Krishna monk who teaches vegan cooking classes at the University of Pittsburgh. He said he hopes to attract more non-Indians to the faith that way.

"I see it as one of my missions in life," he said.

Devotees claim growing Krishna temples in Russia and China prove the faith has an appeal outside Hinduism's homeland. Mormons are helping build a new temple in Utah, and some Mormons have converted, followers say.

Still, Prabhupada's original mission to bring Krishna Consciousness to the English-speaking world appears to have created a refuge for transplanted Indians.

Software engineer Virinchi Kotikalapudi, who moved from Madras to Natrona Heights two years ago, gave New Vrindaban more than $500 in 2005, earning him a listing in the community newsletter. Most of the 270 donors from Pittsburgh and around the country are Indians, said the newsletter's editor, Kuladri.

Kotikalapudi, 42, takes his family to New Vrindaban once a month. He says he doesn't pay much attention to the ethnicity of his fellow worshipers.

"It wouldn't matter much to me, who comes or doesn't come. People are always welcome to hear what we say," he said.
 

2005: MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR @ 15:42


MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR

By HEATHER GILMORE


March 27, 2005 -- The hot-pink flyer reads, "Even your mom would be comfortable staying here." Sure, if she's into bongo drums, chanting and eating rabbit food blessed by a convicted felon.

Hidden in the heart of the trendy East Village is "The Sanctuary" - a guesthouse run by a Hare Krishna splinter sect called the Interfaith League of Devotees. They are a clan of saffron-robed, shaved-headed "servants" who try to lure young travelers into their wacky religion by providing cheap, and sometimes free, accommodation.

After one couple was thrown out of the First Avenue flophouse because they refused to convert to kooky Krishna practices, a Post reporter and photographer posed as out-of-towners to investigate the vegan bed-and-breakfast during a six-day stay this week.

"We just thought it would be like a nice, happy hippie commune," said Meagan Fladwood, 22, who with husband Jason Christ, 30, stayed in room 5C for three weeks until March 21, when they said were forced to leave by the Interfaith treasurer who calls herself "Eternal Love."

"She said we 'weren't meshing' with other guests and devotees. We were shocked because we just wanted a place to stay - not change our way of life."

Flyers advertising a "nice place, quiet, clean rooms" distributed on local streets and an ad posted on Web site Craigslist make no mention of Interfaith or its live-in leader, Kirtanananda Swami Bhaktipada. Known as "the guru," Bhaktipada was released from a federal jail last June after serving nine years for organizing a $10.5 million fund-raising scam.

"We had nowhere to go and we were told to voice our concerns to the guru," said Fladwood. "He just gave us an address of a homeless shelter and told us to chant, 'Hare Krishna.'"

And chanting they do.

Every morning at 6.15 a.m., residents awake to the hour-long clanging of cymbals and beating of bongos permeating three stories from the second-floor temple. Thankfully you can't hear the repetitive "Hare Krishna" chant over the din.

From mid-afternoon, the smell of over-spiced beans and potatoes fills all floors of The Sanctuary as face-painted, pig-tailed devotees prepare food blessed by the guru for the storefront restaurant, which opens at 5 o'clock.

And again with the chanting at 6:30 p.m. for another hour. By the fifth day, as Fladwood said, "It's a house from hell."

Interfaith raised funds through book sales and panhandling to buy the derelict six-story tenement in 1992 for $500,000. After six years of renovations, The Sanctuary opened with 14 guestrooms, 16 private rooms for devotees, a gold-laden temple and space for yoga classes and Alcoholics Anonymous meetings.

Single rooms with a desk and loft bed cost $65 a night or $300 for the week. A modest double room with a desk and full-size bunk bed cost $95 a night or $500 for the week. Not one room has a lock on its door. The kitchen on one floor was locked to prevent guests from cooking their own, unblessed and - horror of all horrors - meat-based meals.

On checking in, Interfaith president Adi Purusha Das offered to reduce the bill if the undercover journalists did two hours of work a day, either handing out the misleading flyers or helping in the pungent kitchen. They chose the former.

"You stay for free if you come here for worship and scripture," Purusha said. "We really acknowledge self-realization, and we want to make it as easy a journey as possible."

Two days into the stay, Purusha lent three books on Hare Krishna, one titled "Krishna and Christ" written by Bhaktipada in 1986 - the same year he allegedly told a devotee it was OK to shoot and stab a fellow disciple because he had allegedly raped the man's wife.

Bhaktipada beat that rap, but his time in the slammer for racketeering has definitely aged the once-photogenic guru. He has lost the use of both legs and one eye, and instead of a saffron-robe, he wears an orange sweatshirt, white pajama pants and ankle socks every day.

The most bizarre event during the six days was the brief and baffling meeting with Bhaktipada in his front-room studio, next to the temple.

Waited on by one young Indian devotee who appeared naked under his robe and an older American devotee wearing a white T-shirt and yellow robe, Bhaktipada said he spends his time chanting and writing. He said he is currently working on a book, which interprets the bible according to Hare Krishna.

Bhaktipada looked affronted when asked him if he missed his former commune in West Virginia called "New Vrindaban," which at its peak in 1987 covered 5,000 acres and was home to more than 700 devotees.

"Wherever Krishna wants me, that's where I will be," he said. "I am here to serve Krishna."

When the chat ended, Bhaktipada, from his wheelchair, tried to lean over and grab a silver platter topped with dried fruit and nuts. "It is tradition that we offer some of this blessed food to guests," he said. The Indian boy noticed that his guru needed help and almost tripped over his robe to get to the platter and offer the guests the nibbles.

"You're not being attentive enough," Bhaktipada snapped at the boy.

http://www.nypost.com/news/regionalnews/41810.htm
 

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