Home

GOURANGA !!!

Hare Krishna in the News


Werbung

15. Juni 2006

2005: ISKCON-Splittergruppe in New York @ 15:24


MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR

By HEATHER GILMORE

http://www.nypost.com/news/regionalnews/41810.htm und hier

Meine Woche bei den Hare Krishnas

New York Post, 27 März 2005 – Sogar deine Mama würde sich hier wohlfühlen", steht auf dem schreiend-pinkfarbenen Flyer. Klar, wenn sie auf Bongos steht, auf Meditationsgesänge und auf Karnickelfutter, das von einem verurteilten Verbrecher geweiht wurde.

Verborgen im Herzen des schicken New Yorker East-Village-Viertels liegt "Das Heiligtum" (The Sanctuary). Die Herberge wird betrieben von der so genannten "Religionsübergreifenden Liga der Gottesdiener" (Interfaith League of Devotees), einer Splittergruppe der Hare Krishnas - ein Haufen safrangewandeter "Gottesdiener" mit rasierten Köpfen, der versucht, junge Menschen in ihre spleenige Religion zu locken – durch das Angebot einer billigen, und manchmal sogar kostenlosen Unterkunft.

Nachdem ein Pärchen wegen ihrer Weigerung, sich blöden Hare-Krishna-Praktiken zu beugen aus der Absteige in der First Avenue hinausgeschmissen worden war, begaben sich diese Woche ein Reporter und ein Photograph der "Post" dorthin, um für sechs Tage als vorgeblich Ortsfremde das vegane Bred-and-Breakfast einmal unter die Lupe zu nehmen.

"Wir dachten, es wäre so was wie eine glückliche kleine Hippie-Kommune", sagte Meagan Fladwood (22), die mit ihrem Ehemann Jason Christ (30) bis zum 21. März 2005 den Raum 5C für drei Wochen bewohnt hatte – dann wurden sie ihren Angaben nach gezwungen auszuziehen, und zwar durch die Verwalterin der Interfaith League, die sich selbst "Immerwährende Liebe" nennt.

"Sie sagte, wir würden uns nicht 'zu den anderen Gästen und Gottesdienern gesellen'. Wir waren geschockt, denn wir hatten ja nur ein Dach über dem Kopf gesucht, und keine neue Religion."

Die Anzeigen, die auf Handzetteln in der Umgebung und auf der Internetseite Craigslist für eine "hübsche Unterkunft und ruhige, saubere Zimmer" werben, erwähren mit keinem Wort die Interfaith League oder ihren dort beheimateten Führer, Kirtanananda Swami Bhaktipada. Er wurde im Juni 2004 nach neunjähriger Haftzeit aus einem Bundesgefängnis entlassen. Als "der Guru" hatte er Bettel- und Spendenbetrug organisiert, bei dem insgesamt 10,5 Millionen Dollar ergaunert wurden.

"Wir wussten nicht, wo wir hin sollten", sagte Fladwood. "Uns wurde gesagt, unsere Bedenken dem Guru vorzutragen. Er gab uns die Adresse von einem Obdachlosenheim und sagte, wir sollten den Hare-Krishna-Gesang beten."

Und beten, das tun sie.

Jeden Morgen um 6.15 Uhr werden die Bewohner aus dem Schlaf gerissen vom Klimpern der Zimbeln und dem Dröhnen der Bongos, die stundenlang vom Tempel in der dritten Etage drei Stockwerke weit zu hören sind. Bei dem lauten Krach sind die monotonen Hare-Krishna-Gesänge glücklicherweise nicht mehr zu hören.

Ab dem späten Nachmittag durchweht alle Etagen des "Heiligtums" der Geruch übermäßig gewürzter Bohnen und Kartoffeln. "Gottgeweihte" mit Gesichtsbemalung und "Rattenschwänzchen" am Hinterkopf haben sie zubereitet. Der Guru segnet die Speisen für das Restaurant in der Ladenfront im Erdgeschoß, welches um 17 Uhr öffnet.

Ab 18. 30 Uhr wird wieder "Hare Krishna" gesungen, diesmal für noch eine Stunde. Nach fünf Tagen, wie Fladwood es ausdrückt: "Ein Gästehaus aus der Hölle."

1992 hatte die Interfaith League durch Buchverkäufe und Bettelei genug Geld beisammen, um das verfallene sechsstöckige Gebäude zum Preis von 500 000 US-Dollar zu erwerben. Nach sechsjähriger Renovierungszeit öffnete "Das Heiligtum" mit einem Angebot von 14 Zimmern für Gäste, 16 Zimmern für Hare Krishnas, einem mit Gold überladenen Tempelraum sowie Begegnungsräumen für Yoga-Kurse und die Anonymen Alkoholiker.

Ein Einzelzimmer mit Tisch und einem Einzelbett kostet 65 US-Dollar pro Nacht oder 300 US-Dollar pro Woche. Ein bescheiden eingerichtetes Doppelzimmer mit Tisch und einem Doppelbett kostet 95 US-Dollar pro Nacht oder 500 US-Dollar pro Woche. Alle Räume sind ohne Türschloss. Lediglich auf einer Etage war die Küche abgeschlossen, damit Gäste nicht ihr eigenes "ungeweihtes" Essen zubereiten, das – oh Schreck – vielleicht sogar Fleisch enthält.

Adi Purusha Das, der Vorsitzende der Interfaith League, bot unseren Undercover-Journalisten an, er würde ihnen einen Teil der Miete erlassen. Dafür sollten sie zwei Stunden pro Tag arbeiten, entweder als Verteiler für die die irreführenden Handzettel, oder in der von starken Gerüchen erfüllten Küche. Sie wählten das erstere.

"Die Unterkunft ist umsonst, wenn ihr hierher kommt, um Gott zu dienen und in den heiligen Schriften zu lesen", so Purusha. "Wir begrüßen wirklich die 'Selbstverwirklichung' und wollen sie so leicht wie möglich machen."

Zwei Tage vor dem Ende ihres Aufenthalts bekamen die Journalisten von Purusha drei Hare-Krishna-Bücher geliehen. Eines davon, verfasst 1986, war ein Werk von Bhaktipada, "Krishna and Christ" (Krishna und Christus) - geschrieben in dem selben Jahr, indem er angeblich gegenüber einem seiner Jünger äußerte, es sei okay, einen anderen Jünger zu erschießen und zu erstechen, weil jener angeblich die Frau des Betreffenden vergewaltigt hatte.

Von dieser Anklage wurde Bhaktipada zwar freigesprochen, aber die Strafe, die Bhaktipada für das Leiten von Bettel- und Spendenbetrugsringen abgesessen hat, hat den einstmals photogenen Guru eindeutig altern lassen. Er hat bei beiden Beinen die Gehfähigkeit und auf einem Auge die Sehkraft verloren. Anmerkung: Diese Verletzungen rühren nicht vom Gefängnis her, sondern vom tätlichen Angriff eines Hare Krishnas mit einer Eisenstange, siehe Link. Ein orangefarbenes Sweatshirt, eine weiße Schlafanzughose und Söckchen sind anstelle von Safrangewändern jeden Tag seine Bekleidung.

Das seltsamste Erlebnis während dieser sechs Tage war das kurze, merkwürdige Treffen mit Bhaktipada in seinem zur Frontseite hinausgehenden Einzelzimmer, direkt neben dem Tempelraum.

Bhaktipada äußerte, er verbringe seine Zeit damit, das Hare-Krishna-Mantra zu singen und Bücher zu schreiben. Zur Zeit arbeite er an einem Buch, welches die Bibel entsprechend der Lehren von Hare Krishna auslegt. Bedient wurde Bhaktipada von einem unter seiner Robe scheinbar nackten indischen Hare-Krishna-Knaben, und von einem älteren amerikanischen Jünger, der ein weißes T-Shirt und ein gelbes Mönchsgewand trug.

Bei der Frage, ob er seine ehemalige Hare-Krishna-Kommune "New Vrindaban" im Staat West Virginia, die zu ihrer Glanzzeit im Jahre 1987 5000 Morgen (20 qkm) Land und mehr als 700 Mitglieder umfasst hatte, denn vermisse, guckte Bhaktipada beleidigt.

"Ich bin hier, um Krishna zu dienen", sagte er. "Ich werde sein, wo immer er mich haben will."

Als die Plauderei endete, versuchte Bhaktipada vom Rollstuhl aus sich hinüberzubeugen, um nach einem Silbertablett mit Trockenobst und Nüssen zu greifen. "Es ist Tradition bei uns, dass wir unseren Gästen diese geweihte Kost anbieten." Als der indische Knabe merkte, dass sein Guru Hilfe benötigte, stolperte er fast über seine Robe, um das Tablett mit der Knabberkost zu holen und es den Gästen anzubieten.

"Du bist einfach nicht hilfsbereit genug", herrschte Bhaktipada den Knaben an.

Website von Bhaktipada>
 

13. Juni 2006

2005: MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR @ 15:42


MY WEEK OF LIVING WITH THE KRISHNAS NEXT DOOR

By HEATHER GILMORE


March 27, 2005 -- The hot-pink flyer reads, "Even your mom would be comfortable staying here." Sure, if she's into bongo drums, chanting and eating rabbit food blessed by a convicted felon.

Hidden in the heart of the trendy East Village is "The Sanctuary" - a guesthouse run by a Hare Krishna splinter sect called the Interfaith League of Devotees. They are a clan of saffron-robed, shaved-headed "servants" who try to lure young travelers into their wacky religion by providing cheap, and sometimes free, accommodation.

After one couple was thrown out of the First Avenue flophouse because they refused to convert to kooky Krishna practices, a Post reporter and photographer posed as out-of-towners to investigate the vegan bed-and-breakfast during a six-day stay this week.

"We just thought it would be like a nice, happy hippie commune," said Meagan Fladwood, 22, who with husband Jason Christ, 30, stayed in room 5C for three weeks until March 21, when they said were forced to leave by the Interfaith treasurer who calls herself "Eternal Love."

"She said we 'weren't meshing' with other guests and devotees. We were shocked because we just wanted a place to stay - not change our way of life."

Flyers advertising a "nice place, quiet, clean rooms" distributed on local streets and an ad posted on Web site Craigslist make no mention of Interfaith or its live-in leader, Kirtanananda Swami Bhaktipada. Known as "the guru," Bhaktipada was released from a federal jail last June after serving nine years for organizing a $10.5 million fund-raising scam.

"We had nowhere to go and we were told to voice our concerns to the guru," said Fladwood. "He just gave us an address of a homeless shelter and told us to chant, 'Hare Krishna.'"

And chanting they do.

Every morning at 6.15 a.m., residents awake to the hour-long clanging of cymbals and beating of bongos permeating three stories from the second-floor temple. Thankfully you can't hear the repetitive "Hare Krishna" chant over the din.

From mid-afternoon, the smell of over-spiced beans and potatoes fills all floors of The Sanctuary as face-painted, pig-tailed devotees prepare food blessed by the guru for the storefront restaurant, which opens at 5 o'clock.

And again with the chanting at 6:30 p.m. for another hour. By the fifth day, as Fladwood said, "It's a house from hell."

Interfaith raised funds through book sales and panhandling to buy the derelict six-story tenement in 1992 for $500,000. After six years of renovations, The Sanctuary opened with 14 guestrooms, 16 private rooms for devotees, a gold-laden temple and space for yoga classes and Alcoholics Anonymous meetings.

Single rooms with a desk and loft bed cost $65 a night or $300 for the week. A modest double room with a desk and full-size bunk bed cost $95 a night or $500 for the week. Not one room has a lock on its door. The kitchen on one floor was locked to prevent guests from cooking their own, unblessed and - horror of all horrors - meat-based meals.

On checking in, Interfaith president Adi Purusha Das offered to reduce the bill if the undercover journalists did two hours of work a day, either handing out the misleading flyers or helping in the pungent kitchen. They chose the former.

"You stay for free if you come here for worship and scripture," Purusha said. "We really acknowledge self-realization, and we want to make it as easy a journey as possible."

Two days into the stay, Purusha lent three books on Hare Krishna, one titled "Krishna and Christ" written by Bhaktipada in 1986 - the same year he allegedly told a devotee it was OK to shoot and stab a fellow disciple because he had allegedly raped the man's wife.

Bhaktipada beat that rap, but his time in the slammer for racketeering has definitely aged the once-photogenic guru. He has lost the use of both legs and one eye, and instead of a saffron-robe, he wears an orange sweatshirt, white pajama pants and ankle socks every day.

The most bizarre event during the six days was the brief and baffling meeting with Bhaktipada in his front-room studio, next to the temple.

Waited on by one young Indian devotee who appeared naked under his robe and an older American devotee wearing a white T-shirt and yellow robe, Bhaktipada said he spends his time chanting and writing. He said he is currently working on a book, which interprets the bible according to Hare Krishna.

Bhaktipada looked affronted when asked him if he missed his former commune in West Virginia called "New Vrindaban," which at its peak in 1987 covered 5,000 acres and was home to more than 700 devotees.

"Wherever Krishna wants me, that's where I will be," he said. "I am here to serve Krishna."

When the chat ended, Bhaktipada, from his wheelchair, tried to lean over and grab a silver platter topped with dried fruit and nuts. "It is tradition that we offer some of this blessed food to guests," he said. The Indian boy noticed that his guru needed help and almost tripped over his robe to get to the platter and offer the guests the nibbles.

"You're not being attentive enough," Bhaktipada snapped at the boy.

http://www.nypost.com/news/regionalnews/41810.htm
 

Werbung

GOURANGA !!!

Hare Krishna in the News